
Montagsabends trifft man sie in Nottuln im Jägerhof Sendes "Die Motzer“.
Eine Männerriege, die längst alt genug sein sollte für ein vernünftiges Gespräch.
Aber ihr Bestreben ist es, wie sie selbst betonen, „über Gott und die Welt“ zu tratschen. Eben zu „motzen“.
Nicht aus Boshaftigkeit oder Neid. Nur so, aus Tradition: denn die Motzer gibt es schon seit 35 Jahren.
Ehemals waren sie schon mal 16 Mitglieder, heute sind es noch acht.
Unumstrittener „Häuptling“ seit Anbeginn ist Albert Wiedemhöver.
Ebenfalls seit Beginn dabei sind Heinz Backenecker und Martin Steinhoff.
Manfred Neuhaus, Robert Wedding, Heinz Stapper, Harry Klingel und Martin Sendes
komplettieren die heutige Runde.
Neben ihrer Liebe zum "Motzen" und „Sendes Pils und Hähnchen“
pflegt die Gemeinschaft eine große Affinität zum Nottulner Schützenleben.
Schon mehrere Könige, sogar ein Kaiser und hochdekorierte Offiziere stammen aus ihren Reihen.
Und wie schon das Stammtischsymbol ausweist, bedeutet Ihnen die Reiterei sehr viel.
Jahresausflüge hoch zu Pferd und eine jährliche Fuchsjagd stehen traditionell im Terminkalender